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Aquarell


Ein Aquarell ist ein mit wasserlöslichen, nicht deckenden Farben angefertigtes Bild. Dabei werden die aus einem Bindemittel und Farbpigmenten bestehenden lasierenden Farben mit Wasser verdünnt und mit einem Pinsel auf Papier, Pergament oder andere Materialien aufgetragen. Im Unterschied zu Gouache und Tempera schimmert der Malgrund durch die Farben hindurch. Farbmischungen entstehen in der Regel durch das Übereinandermalen verschiedener transparenter Farbschichten. Weiß entsteht dort, wo der Papiergrund ausgespart wird.

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Acryl


Die Geschichte der Acrylmalerei ist eng verwoben mit der Entstehung neuer industrieller Farben, die vor allem in Haushalten und der Industrie genutzt wurden. Dabei vergingen von der Kenntnis der Acrylharzherstellung (1915) bis zur Entwicklung von Acrylharzdispensionen fast zwanzig Jahre. Es sollten noch einmal zwanzig Jahre vergehen, bis das Ganze in die industrielle Fertigung ging (1950). Hauptfaktoren für diese Verzögerungen waren, dass die Acrylharze sich nicht fein genug dispergieren ließen, um eine überzeugende Emulsion zu ergeben, dass der Farbfilm noch zu spröde war und die eingesetzten Weichmacher die Farben gilben ließen. Trotzdem hatten bereits einige Künstler, wie beispielsweise David Alfaro Siqueiros, die Acrylfarbe für sich entdeckt.

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Lithografie


Die Bezeichnung Lithografie oder Lithographie leitet sich von altgriechisch: lithos, "Stein" und graphein, "schreiben" ab. Damit beschreibt das Wort an sich schon ganz gut die Verfahrensweise des Druckvorgangs bei der Lithographie. Es wird das zu druckende Motiv seitenverkehrt mit Fettkreide oder -tinte direkt auf eine plan geschliffene Steinplatte gezeichnet. Diese wird anschließend mit Ätzflüssigkeit behandelt. An den Stellen, wo sich keine Zeichnung befindet, dringt die Flüssigkeit in die Poren des Steins ein. So bleibt später beim Aufwalzen der Druckerschwärze die Farbe nur an den gezeichneten Linien haften. Der restliche, mit Ätzflüssigkeit behandelte Bereich stößt sie jedoch ab. Damit gehört die Lithographie zu den Flachdruckverfahren.

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Ölgemälde


Die Ölmalerei ist die künstlerische Malerei mit Ölfarben und gilt als „klassische Königsdisziplin" der Kunst, die insbesondere bei Porträt-, Landschafts-, Stillleben- und Genremalerei zur Anwendung kommt. Die Haltbarkeit und Farbbrillanz der Ölmalerei ist unübertroffen. Öl ist als Bindemittel ein Hauptbestandteil der Ölfarbe, woraus sich die Bezeichnung für die Ölmalerei ableitet.

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